Eine Handbremse namens Schreibblockade

Du hast dein Thema gefunden, bist hochmotiviert und hast auch schon die ersten Zeilen oder sogar Seiten geschrieben – Du hast einen richtigen Lauf! Doch früher oder später passiert es: Die Handbremse ist wie von Zauberhand angezogen, du drückst vergebens auf das Gaspedal, aber das Weiterfahren bzw. -schreiben scheint unmöglich. Das fühlt sich erstens nicht gut an und zweitens auch ziemlich unproduktiv. Gefühlt liegst du im Zeitplan zurück. Das Ärgerliche ist zudem, dass du motiviert bist und eigentlich auch weißt WAS du schreiben willst, aber nicht WIE. Wäre doch nur nicht diese elende Schreiblockade.

Schreibblockaden hat auch der beste Schreiber

Schreibblockaden sagen dabei nichts über deine Motivation oder deine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten aus, sondern sind meist mit für dich ungeeigneten Schreibstrategien verknüpft. Im Rahmen einer Beratung etwa hilft es, deine Schreibstrategie anzupassen. Eine persönliche und individuelle Beratung ist dabei Gold wert! Informiere dich auf jeden Fall auf der Webseite deiner Uni, dort gibt es sicherlich eine Schreibberatung oder ein Schreibzentrum, so wie z.B. das der Ruhr-Universität Bochum! Dennoch gibt es Tipps „auf die Schnelle“, die mir persönlich am besten helfen. Diese möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten.

Schreib dich leer!

Sogenannte Morgenseiten können helfen, „überflüssige“ Gedanken zu Beginn des Tages loszuwerden, um so den Kopf freizubekommen. Gleich nach dem Aufwachen (Ja, noch vorm Kaffee!) schnappst du dir Stift und Block (kauf dir einen schönen Notizblock, das bereitet gleich mehr Freude an der Sache) und schreib alles auf, was dir durch den Kopf geht, egal was – Das Geschriebene muss keinen Sinn ergeben und auch die Rechtschreibung ist hier ausnahmsweise egal. Das primäre Ziel ist es, den Kopf zu „entleeren“. Der Vorteil der Tageszeit besteht schlicht und ergreifend darin, dass Gedanken unzensiert und „unzerdacht“ den Weg aufs Papier und somit aus deinem Kopf finden.

  • Das Limit: Nach 3 Seiten unbedingt aufhören –
    egal ob du mitten im Satz abbrechen musst.
  • Bewerte und reflektiere die Seiten nicht, lege
    sie einfach beiseite.
  • Ob handschriftlich oder digital ist eigentlich
    nicht relevant, ich bevorzuge jedoch die handschriftliche Variante.

 

Den Gedanken aus dem Prozess lösen

Du sitzt vor deinem Rechner und dem geöffneten Textdokument, weißt aber einfach nicht wie du deinen Gedanken angemessen in deinen Text integrieren kannst? Es kann helfen, den Gedanken raus aus der Schreibsituation zu holen und ihn zu „verlegen“: Schreib einem Freund oder einer Freundin per E-Mail deinen Gedanken – Auch ein Telefonat kann helfen. So machst du das Thema für dich anders greifbar und im Idealfall hast du auch noch einen Austausch und Anregungen von anderer Seite und kannst deinen Gedanken so neu erfassen und anschließend auf digitales Papier bringen – das hat bislang bei allen Texten funktioniert, die ich geschrieben habe; sowohl bei wissenschaftlichen als auch bei z.B. Blogbeiträgen!

Du brauchst Hilfe bei deinem Blog?

Wenn du jemanden brauchst, der einfach mal über deinen Blogartikel oder deine anderen Webtexte schaut, oder dir beim Schreiben helfen soll, bist du genau richtig bei mir! Du willst deine Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit lektorieren oder korrekturlesen lassen? Auch hier unterstütze ich dich!

 

 

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